Mai 062016
 

Mit einer erneut souveränen Vorstellung endete der letzte Spieltag für die Mannschaft, diesmal sogar, welch seltener Fall, in Bestbesetzung:

Schachfreunde HH          6 - 2 FC St. Pauli III         
 1 Sawatzki,Frank         ½ : ½ Kluth,Carsten          22
 2 Bokelbrink,Uwe         1 : 0 Schleicher,Guido       26
 3 Ritscher,Jan-Paul,Dr.  1 : 0 Neander,Swen           27
 4 Hermesmann,Hans        1 : 0 Martirosyan,Tigran     28
 5 Jaeckle,Marco          ½ : ½ Welsh,Michael          30
 6 Kluenger,Marc,Dr.      ½ : ½ Klausch,Uwe            31
 7 Hermann,Matthias       ½ : ½ Joehnk,Christian       33
 8 Dietz,Juergen          1 : 0 Woynowski,Manfred      34

Uwe, Jan-Paul und Hans konnten erneut gewinnen, außerdem Jürgen, der diesmal den Sack zumachte! Nachfolgend der schöne Angriffssieg von Uwe:

 Posted by at 14:59
Mai 062016
 

Auch wenn es nicht mehr um den Aufstieg ging, so doch um die Ehre. Wer steigt schon gern am grünen Tisch auf? Es galt also, die zweite Mannschaft von Königsspringer in der 8. Runde nach Möglichkeit deutlich zu bezwingen. Keine leichte Aufgabe, denn die Mannschaft mit Spitzenbrett Friedrich Wagner hatte eine starke Saison hinter sich und erst ein Unentschieden abgegeben!

Es entwickelte sich dann auch ein spannender Kampf. Uwe etwa gewann zwar mit einem taktischen Trick die Qualität, musste sich in der Folge aber einem starken Königsangriff widersetzen, was ihm schließlich überzeugend gelang. Achtung, nichts für schwache Nerven!

Hans hatte im Mittelspiel eine Figur  für die Qualität erobert und stand aktiv, musste die Spannung aber konstant hochhalten, um Gegenspiel zu vermeiden. Jan-Paul setzte in einer slavischen Struktur mit langen Bauernketten mit Erfolg die positionellen Daumenschrauben an. Jürgen hatte ein klare Gewinnstellung erreicht, konnte diese dann aber nicht verwerten. Ich selbst hatte wie erwartet Caro-Kann auf dem Brett und bemühte mich darum, konsequent nach vorne zu spielen.

Am Ende der Runde gab es ein überzeugendes 6,5-1,5, das nun keine Zweifel mehr offen ließ!

Weitere Partien haben mich leider nicht erreicht! Schickt mir gerne auch ein pgn-File oder nur den FEN-Code einer spannenden Stellung zu (lässt sich zum Beispiel schnell hier erstellen).

SC Königsspringer II      1½-6½ Schachfreunde HH         
 1 Wagner,Friedrich,Dr.   0 : 1 Sawatzki,Frank          1
 2 Dettmann,Steffen,Dr.   0 : 1 Bokelbrink,Uwe          2
 3 Cremer,Jochen          0 : 1 Ritscher,Jan-Paul,Dr.   3
 4 Wolter,Michael         0 : 1 Hermesmann,Hans         4
 5 Spaet,Alexander        0 : 1 Hermann,Matthias        7
 6 Chin,Karin             ½ : ½ Dietz,Juergen           8
 7 Raider,Eugen           0 : 1 Oelmeyer,Gerrit        10
 8 Langmann,Markus        1 : 0 Schroeder,Tim          11

 

 Posted by at 14:27
Mrz 222016
 
Schachfreunde HH          5 - 3 SK Union Eimsbüttel      
 1 Sawatzki,Frank         1 : 0 Voigt,Gerrit            1
 2 Bokelbrink,Uwe         0 : 1 Foerster,Andreas        2
 3 Ritscher,Jan-Paul,Dr.  ½ : ½ Stelting,Thorsten       3
 4 Hermesmann,Hans        1 : 0 Franke,Lutz             4
 6 Kluenger,Marc,Dr.      + : - Henrich,Holger          5
 7 Hermann,Matthias       ½ : ½ Adloff,Ralf             6
 8 Dietz,Juergen          ½ : ½ Kreutzkamp,Hans-Rudolf  7
10 Oelmeyer,Gerrit        ½ : ½ Jarnuczak,Detlev       15

Jedenfalls gefühlt war’s knapp. – Holger Henrich und Lutz Franke waren in alter Tradition zuerst nach Hamm gefahren; Lutz schaffte es dann noch rechtzeitig, Holger aber nicht mehr. Zur Freude von Marcs Familie konnte dieser dann frühzeitig nachhause. Umso härter wurde aber an den meisten anderen Brettern gekämpft – Union gab sich keineswegs so einfach geschlagen! Recht bald endete die Partie von Gerrit friedlich, 1,5 – 0 für uns also. Die übrigen 6 Partien währten dagegen deutlich länger. Intern hatte ich für Uwe bereits eine 1 verbucht, während ich selbst nach verkorkster Eröffnung zumindest strategisch am Abgrund wanderte. Plötzlich entglitt Uwe dann aber die klar vorteilhafte, wenn nicht gewonnene Stellung mit Mehrbauern noch. Matthias‘ König stand im Schwerfigurenendspiel gar nicht gut, er konnte aber noch geschickt ins Remis entkommen. Hans behielt, so wurde mir berichtet, in einem taktischen Handgemenge die Übersicht und schließlich auch die Oberhand. Jan-Paul und Thorsten Stelting trennten sich remis, wobei Thorsten wohl zwischendurch einige Initiative hatte, die Jan-Paul aber neutralisieren konnte. Jürgen spielte eine untergründig wilde Partie, die er nachfolgend kommentiert hat.

Mein Gegner wollte in heraufziehender Zeitnot im Hurrastil gewinnen, was dann aber nach hinten losging:

Das 5-3 ging insgesamt also in Ordnung!
Nach einer langen Pause spielen wir bzw. die gesamte Landesliga die letzten beiden Runden am 23. und 24.04. – soweit ich weiß – in der Signal-Iduna-Kantine in der City Nord.
Der Wiederaufstieg ist indes zwischenzeitlich durch die „Rettung“ von Königsspringer bereits gesichert. Umso freier können wir also aufspielen!

 Posted by at 19:17
Feb 152016
 
SV Diagonale Harburg      3 - 5 Schachfreunde HH         
 2 Zacharias,Christian    0 : 1 Sawatzki,Frank          1
 3 Kuberczyk,Christoph    0 : 1 Bokelbrink,Uwe          2
 4 Wasmuth,Matthias       0 : 1 Ritscher,Jan-Paul,Dr.   3
 6 Spiess,Gregor          1 : 0 Hermesmann,Hans         4
 8 Becker,Martin          1 : 0 Jaeckle,Marco           5
 9 Cotaru,Andrei          0 : 1 Kluenger,Marc,Dr.       6
10 Tobianski,Fabian       0 : 1 Dietz,Juergen           8
15 Doederlein,Etienne     1 : 0 Seidel,Knut             9

8 entschiedene Partien, das gab es noch nicht! Zunächst gerieten wir zwar in Rückstand – Knut übersah einen taktischen Trick, Marco verlor überraschend ein zuerst aussichtsreiches Schwerfigurenendspiel und Hans geriet in eine schwer zu spielende Situation mit ungleichfarbigen Läufern – dann aber wurde schnell klar, dass es an den übrigen Brettern sehr gut aussah, und so purzelten schließlich die Punkte.
Uwe gewann nach zähem Kampf und langem Lavieren ein Endspiel mit gutem Springer gegen schlechten Läufer, Marc ließ sich von der optisch gut aussehenden Blockadestellung seines Kontrahenten wie erwartet nicht beeindrucken und brach am Damenflügel in die Stellung ein, Jürgen setzte sich schließlich durch, obwohl seinem Angriff zunächst die Spitze fehlte. Eine sehr gradlinige Partie gelang Jan-Paul, der nach einer Ungenauigkeit des Gegners (6…Sh5 wird später mit 9.Sd2 gekontert – so habe ich zumindest die Theorie in Erinnerung) nicht mehr locker ließ, bis die schwarze Stellung unter dem gewaltigen positionellen Druck schließlich zusammenbrach (vgl. die Partieanalyse von Jan-Paul unten). Ich selbst wiederholte die Variante, die schon gegen Trisic auf dem Brett war; Christian fand sich plötzlich in einem bereits schwierigen Endspiel wieder und überschritt in wohl bereits verlorener Position überraschend die Zeit. 5-3! Kommenden Sonntag empfangen wir Union Eimsbüttel, wo ich übrigens vor gut 30 Jahren mit dem Schachspielen in der Jugendgruppe um Heinz Oesau begann.

 Posted by at 22:35
Feb 132016
 

 Posted by at 15:23
Jan 262016
 

4,5-3,5 hieß es am Ende. Obwohl knapp, war der Sieg aber durchaus verdient.

Schachfreunde HH          4½-3½ Hamburger SK IV          
 1 Sawatzki,Frank         1 : 0 Juergens,Bernhard       1
 2 Bokelbrink,Uwe         1 : 0 Hedden,Helge,Dr.        2
 4 Hermesmann,Hans        0 : 1 Rogozenco,Teodora       4
 6 Kluenger,Marc,Dr.      0 : 1 Engelbert,Christoph     5
 7 Hermann,Matthias       ½ : ½ Schellhorn,Wolfgang     6
 8 Dietz,Juergen          1 : 0 Baberz,Alexander        7
 9 Seidel,Knut            ½ : ½ Pajeken,Jakob Leon      8
10 Oelmeyer,Gerrit        ½ : ½ Emami,Madjid            12

Zu den Punkteteilungen an 5 (Matthias) und 7 (Knuth) kam es relativ schnell; beide hatten Schwarz.

Hans am Zuge

Hans mit Schwarz am Zuge: Was ist richtig, Tb7 oder Lb7?

 

Zügig gewann als nächstes Jürgen an Brett 6 (ich weiß leider auch nicht genau, wie). Dann aber erwischte es Hans gegen die Tochter des Bundestrainers. Eine Unaufmerksamkeit genügte und Hans landete unvermittelt in einem schwierigen Endspiel (siehe Diagramm). Statt mit 1…Tb7?, was mit 2.Sd4! gekontert wurde, hätte er hier mit 1…Lb7! aber dennoch nahezu gleiches Spiel erreichen können. 

Zwischenstand: 2 -2.
 
 
 

Uwe am Zuge

Uwe mit Weiß am Zuge

 

Obwohl er noch lange kämpfen sollte, war Marcs Stellung nach einem misslungenen Eröffnungsexperiment schon bald recht trostlos. Während Marc noch spielte, zeichnete sich aber an Brett 2 ab, dass Uwe gewinnen würde. In einem zwischenzeitlich recht langsamen Skandinavier schaltete Uwe mit 1.Th1! plötzlich auf Angriff um (siehe Diagramm links).  Die Drohung 2.Dxf8 zwang Schwarz zu 1…f6, was wiederum mit 2.Dg8! gekontert wurde. Uwe gewann schließlich.

 

 

Frank mit Schwarz am Zuge

Frank mit Schwarz am Zuge

 

Ich selbst erreichte nach etwas passivem Spiel von Jürgens die Diagrammstellung links. Nach 1…f6! 2.Sxe6 T6a6 ist guter Rat teuer, am besten war es noch, mit 3.Dxc4 Txe6 4.Tde2 eine Figur zu geben. Stattdessen kam es nach 3.Kb1 Txa2 4.Tdd1 Sxc3+ 5.bxc3 Ta1+ zum Matt.

Zwischenstand: 4-3

Gerrit am 8. Brett schien zwischenzeitlich in Schwierigkeiten zu sein, aber nach einem Fehler des Gegners gewann er eine Figur für zwei Bauern. Mit dem Remis durch Zugwiederholung, vermutlich in Gewinnstellung, sicherte er beim Stand von 4 zu 3 schließlich den Mannschaftserfolg. Damit konnten wir die Tabellenführung mit einem MP vor Königsspringer II behaupten. Kommenden Sonntag geht nach Harburg zu Diagonale.

 

 

 

 Posted by at 15:41
Dez 152015
 

Geht doch! Auch bei einem ELO-plus von sage und schreibe 173 Punkten (Schnitt von 2245 gegenüber 2073) kann man nicht unbedingt mit einem so hohen Sieg rechnen.

Einzig Uwe lief nach einer knappen Stunde in eine offenbar vorbereitete „Remisfalle“. An allen anderen Brettern wurde dagegen ziemlich lange gekämpft, immer mit dem besseren Ende für uns.

Marco gewann aus der Eröffnung heraus (Sizilianisch nach 2.b3 – kein Geheimnis vermutlich) einen Bauern bei besserer Stellung (und zwar einen der nach Lb5xc6 verdoppelten c-Bauern) und bald die Partie; Hans‘ Gegner hatte mit Weiß einen Bauern geopfert, den er bis zum Ende nicht wiedersah; ebenso wie Marcs Gegner! Jan-Paul hatte es mit Weiß mit einer Art Ben-Oni-Struktur zu tun (etwa nach 1. d4 Sf6 2. Sf3 c5 3. d5 b5); es entstand ein interessanter positioneller Kampf, den ich leider nicht genauer verfolgen konnte, den aber Jan-Paul für sich entscheiden konnte. Matthias hatte ähnlich wie ich einen geschlossenen Sizilianer auf dem Brett. Noch alle Schwerfiguren auf dem Brett, gelang ihm die Besetzung der 7. Reihe; die Initiative führte schließlich zu einem Mehrbauern, der erst im elementaren Turmendspiel T+B gegen T zum Sieg führte. Jürgen verwaltete in einer französischen Nebenvariante (1.e4 e6 2.d4 d5 3.Sc3 Lb4 4.a3) die besserer Struktur und gewann schließlich elegant im Endspiel. Ich selbst „klebte“ wie immer die meiste Zeit am Brett und spielte wohl mit Abstand am längsten, konnte nach 5 Stunden und trotz zähen Widerstandes aber auch gewinnen.

SC Weiße Dame             ½ - 7½ Schachfreunde HH         
 1 Trisic,Aleksandar      0 : 1 Sawatzki,Frank          1
 2 Mandelbaum,Peter-Rene  ½ : ½ Bokelbrink,Uwe          2
 3 Schiele,Lars           0 : 1 Ritscher,Jan-Paul,Dr.   3
 4 Heinis,Vincent         0 : 1 Hermesmann,Hans         4
 5 Ludwig,Jan             0 : 1 Jaeckle,Marco           5
 6 Purniel Umpierre,Chris 0 : 1 Kluenger,Marc,Dr.       6
 7 Kuhle,Sebastian        0 : 1 Hermann,Matthias        7
 8 Winnicki,Alice         0 : 1 Dietz,Juergen           8

 Posted by at 22:41
Dez 132015
 

 Posted by at 08:09
Nov 292015
 

Der dritte Sieg in Folge war zugleich auch der knappste: 4,5:3,5 gegen die starke 2. Mannschaft vom FC St.Pauli. Ebenso eine Premiere war die erste Null, und das auch noch am 1. Brett.

Uwe erspielte einen gewohnt sicheren Positionssieg; er ließ seinem Gegner in einer Vorstoßvariante des Caro-Kann nicht die Spur einer Chance. Auch Marc konnte aus leicht verdächtiger Stellung heraus letztlich verdient gewinnen. Alle weiteren Partien endeten unentschieden. Bemerkenswert war dabei vor allem Hans‘ Partie, der in einer Sämisch-Variante der Königsindischen Verteidigung ideenreich und stark im Endspiel (!) erst einen, dann zwei Bauern opferte, danach mehrmals den Gewinn ausließ, um schließlich, immer noch aus der Position der Stärke heraus, ins Remis abzuwickeln.

Nach diesem wichtigen Sieg geht es vor dem Jahreswechsel am 13.12. als Gast noch gegen den Tabellenvorletzten  SC Weiße Dame.

Schachfreunde HH          4½-3½ FC St. Pauli II          
 1 Sawatzki,Frank         0 : 1 Pajeken,Wolfgang        1
 2 Bokelbrink,Uwe         1 : 0 Schuetze,Michael        2
 3 Ritscher,Jan-Paul,Dr.  ½ : ½ Jacoby,Gisbert          3
 4 Hermesmann,Hans        ½ : ½ Grote,Dirk              5
 5 Jaeckle,Marco          ½ : ½ Mueller,Frank           6
 6 Kluenger,Marc,Dr.      1 : 0 Knecht,Guntram,Dr.      7
 7 Hermann,Matthias       ½ : ½ Kohtz,Andreas           9
 8 Dietz,Juergen          ½ : ½ David,Torsten          10

 Posted by at 10:42
Okt 122015
 

Ein deutlicher Sieg gegen die 2. vom SC Diogenes. Die Höhe täuscht etwas darüber hinweg, dass an vielen Brettern hart gekämpft wurde.

Folgend findet ihr ein Fragment von mir zum Nachspielen:

 Posted by at 12:15